Was bisher geschah

Im Frühling 2006 hat Greenpeace Giftspuren im Basler Trinkwasser nachgewiesen.(1) Ãoeber 10 000 Menschen haben bis Herbst 2006 die Konzernleitungen von Novartis, Roche, Ciba SC, Syngenta, Clariant, Rohner, SF-Chem aufgefordert, endlich Ihre Unternehmensverantwortung wahrzunehmen und noch im Jahr 2006 die Totalsanierung ihrer Chemiemülldeponien einzuleiten.(2) Mehr als 1 300 Menschen haben zu dieser Petition ein Foto von sich dazugegeben.(3)

Totalsanieren bedeutet: Der Chemiemüll muss ausgegraben und sachgerecht entsorgt werden(4), und zwar auf Kosten der Verursacher. Finanziell fallen die Totalsanierungen für die verantwortlichen Chemiekonzerne nicht ins Gewicht: Mit etwa fünf Jahressalären von Novartis-CEO Daniel Vasella liessen sich die Deponien der Region totalsanieren und das Basler Altlasten-Problem ein für allemal lösen.

Links:

(1) http://info.greenpeace.ch/de/chemie/pressreleases/pr150606trinkwasser
(2) http://info.greenpeace.ch/de/chemie/pressreleases/pr191006petititon
(3) http://info.greenpeace.ch/de/chemie/pressreleases/pr030706
(4) In Kölliken wird jetzt die Giftmüll-Deponie saniert (http://www.totalsanieren.ch/blog/2006/09/22/schafli-auf-zeitbombe/) , mehr als 20 Jahre nach der ersten diesbezüglichen Greenpeace-Aktion.

Veröffentlicht: 19. January 2007 | Keine Kommentare

No Comments

No comments yet.

RSS Feed für die Kommentare dieses Posts. TrackBack URI

Einen Kommentar abgeben

Mit * gekenntzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden!

Kurzmeldungen
Bilder
www.flickr.com
Greenpeace Switzerland's Totalsanieren - Pay Now! photoset Greenpeace Switzerland's Totalsanieren - Pay Now! photoset
Kurz Info
In der Region Basel gibt es rund ein Dutzend ungesicherte Chemiemülldeponien der Basler chemischen Industrie mit mind. 35'000 Tonnen Giftmüll. Die Deponien laufen aus, verschmutzen das Grundwasser und gefährden unser Trinkwasser...