Problem
Kantonale Abstimmung Basel-Land: Am 13. Juni 2x JA
Chemiemüll weg – Ja zu sauberem Trinkwasser!
(Greenpeace-Video 2007)
In den Chemiemülldeponien in Muttenz liegen über 40′000 Tonnen Giftmüll der Basler chemischen Industrie begraben. Die Giftstoffe aus den Deponien verschmutzen das Grundwasser sowie das Trinkwasser in der Muttenzer Hard mit zahlreichen giftigen und Krebs erregenden Chemikalien. Eine gesundheitliche Gefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Über 200′000 Menschen in Allschwil, Binningen, Birsfelden, Muttenz, Pratteln, Reinach, Münchenstein und Umgebung trinken von diesem Wasser.
Analysen von Greenpeace haben 2006 erstmals aufgezeigt, dass Deponie-Chemikalien das Trinkwasser in der Muttenzer Hard belasten. Bisher wurden im Trinkwasser über 40 Giftstoffe nachgewiesen – diese Tatsache wird heute nicht mehr bestritten. Gestritten wird heute aber noch immer darüber, wie die Chemiemülldeponien Feldrebengrube, Margelacker und Rothausstrasse in Muttenz zu sanieren sind – und wer dafür bezahlen muss!
Für die Initianten der Initiative ist klar: Der gefährliche Chemiemüll muss ausgegraben werden. Sonst verschmutzten die Deponie-Gifte das Trinkwasser weiterhin. Kosten dürfen nicht auf SteuerzahlerInnen übergewälzt werden. Bei vergleichbaren Chemiemülldeponien halten sich Novartis & Co. an den Schweizer Standard „Totalsanierung auf Kosten der Verursacher“ – dieser Standard muss jetzt auch in Muttenz angewendet werden!
Stimmen auch Sie am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser – bei der Stichfrage zum Gegenvorschlag die Initiativen ankreuzen!
Ausführlichere Informationen unter Downloads!
Veröffentlicht: 23. April 2010 | Keine Kommentare
