Forderungen

Greenpeace fordert seit Jahren die Totalsanierung der Chemiemüll-Deponien. Im Sommer 2006 haben über 10 000 Menschen dieser Forderung schriftlich an die Konzernleitungen von Novartis, Roche, Ciba SC, Syngenta, Clariant, Rohner, SF-Chem zum Ausdruck gegeben (*).
Von der Baselbieter Regierung fordert Greenpeace:

  1. Sofortige Offenlegung aller bisherigen Trinkwasseranalysen der Basler Chemischen Industrie, der Hardwasser AG, der IWB, des AUE BL, des kantonalen Laboratoriums BL sowie der Gemeinde Muttenz
  2. Sofortige Massnahmen zum Schutz des Basler Trinkwassers vor dem Chemiemüll aus den Deponien
  3. Sofortige, systematische Untersuchungen der einzelnen Trinkwasserbrunnen in der Muttenzer Hard mittels Screening-Analysen von Sammelproben
  4. Ultimativ die Totalsanierungen der auslaufenden Chemiemülldeponien rund um das Trinkwassergebiet der Muttenzer Hard

Diese Massnahmen sollen auf Kosten der Verursacher Novartis, Ciba, Syngenta und Clariant gehen, die die Ã-ffentlichkeit mit ihren auslaufenden Deponien jahrzehntelang einem Risiko aussetzen.

(*) Statt der Forderung nachzukommen, hat die Chemische Industrie Nationalrat Johannes Randegger ins Rennen geschickt, der beim Bundesrat eine Lockerung der Altlastenverordnung beantragt hat. Falls diesem Begehren stattgegeben werden sollte, könnten die Totalsanierungen auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden.

Veröffentlicht: 19. Januar 2007 | Keine Kommentare

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