26. März 2008Schluss-Bericht zur Kletteraktion in Basel
Ich habe nun abschliessend noch dieses Interview mit Matthias Wuethrich dem Toxic-Campaigner von Greenpeace geführt. Darin zieht er kurz Bilanz über den heutigen Tag.
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Pressemitteilung:
Ciba redet, Syngenta schweigt – Kletterer kommen runter, Banner mit Forderungen bleiben oben
Basel. Die Ciba-Geschäftsleitung hat Greenpeace heute Gespräche mit ihrem CEO versprochen. Zu den konkreten gestellten Fragen, ob der Konzern über die nötigen Finanzen von mindestens 400 Millionen Franken verfügt, und bereit wäre möglichst schnell konkrete Schritte zur Stiftungsgründung zu unternehmen, wollte sie jedoch keine Stellungnahme abgeben. Weiter…
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26. März 2008Ciba und Syngenta: Pay Now !!!
Banner entfaltet – Greenpeace fordert weiterhin Gespräch mit Firmenleitung
Basel. Greenpeace-Kletterer haben sich heute morgen auf den symbolträchtigen Chemie-Kaminen an der Klybeckstrasse (Tramhaltestelle Ciba) eingerichtet und zwei Riesenspruchbänder entfaltet: «Ciba âEUR” Syngenta: PAY NOW!» und «Novartis pays 200 Mio». Aktivisten verteilen der Chemie-Mitarbeiterschaft am Boden Informationen mit Zahlungsaufforderungen. Nachdem ein erster Firmen-Kontakt unbefriedigend war und somit gescheitert ist, fordert Greenpeace weiterhin, dass ein entscheidungsbefugtes Mitglied des Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung der beiden Firmen zur Ãoebergabe eines Sanierungskontos und Unterzeichnung einer Absichterklärung zur Stiftungsgründung bei der Greenpeace-Bodenstation an der Klybeckstrasse (bei Tramhaltestelle Ciba) auf 14.00 Uhr erscheint. Weiter…
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10. März 2008Greenpeace ruft Ciba an GV zum Zahlen auf
Mindestens 400 Mio. Fr. für Altlasten-Stiftung gefordert
Basel. Greenpeace ist an der heutigen Ciba-Generalversammlung Spalier ge-standen. Umweltaktivistinnen empfingen die Aktionäre mit lebensgrossen Giftzwergen und verteilten Protestkarten. An der GV selber fordert Greenpeace Ciba auf, ihre Altlasten-Politik zu ändern: Sie soll ihre Blockadehaltung aufge-ben und nach Novartis-Vorbild ihren Anteil an den Chemiemüll-Deponien in eine Sanierungs-Stiftung einzahlen.

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11. Januar 2008Erfolg !!!
Endlich ein substaniell verbessertes Sanierungsprojekt für Bonfol. Nach erfolgreicher Vereinbarung kann Greenpeace ihre Rekurse zurückziehen. Nach langwierigen Verhandlungen über die strittigen Punkte bei der Sanierung der Sondermülldeponie Bonfol konnte zwischen Greenpeace und der BCI heute vor Gericht eine Einigung erzielt werde: Greenpeace konnte beim Sanierungsprojekt Bonfol substanzielle Verbesserungen durchsetzen! Weiteres hier.
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28. September 2007Novartis anerkennt Greenpeace-Forderung
Chemiekonzern zahlt 200 Mio. Fr. in Altlasten-Stiftung ein
Basel/Zürich. Novartis hat heute die Gründung einer Stiftung zur Sanierung ihrer Deponien in der Region Basel bekanntgegeben und nimmt damit eine Idee von Greenpeace auf. Das ist ein erfreulicher Schritt. Greenpeace fordert die übrigen Altlastenverursacher Syngenta, Ciba, Roche & Co. auf, mindestens ebensoviel einzuzahlen und unverzüglich die Totalsanierungen einzuleiten.
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23. Juli 2007«Gesäuberte» Deponie Letten: Nichts ist sauber!
Laboranalysen von Bodenproben aus der Deponiesohle der Elsässer Chemiemülldeponie Le Letten belegen, dass die «gesäuberte» Chemie-Grube nach wie vor hoch belastet ist: Greenpeace fand in einzelnen Proben über 50 Deponie-Chemikalien in teilweise sehr hohen Konzentrationen. Weiter…
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17. Mai 2007Neue Analyse zeigt: Deponie Letten läuft Richtung Trinkwasser aus!
Greenpeace hat im Umfeld der Chemiemülldeponie Le Letten Wasserproben analysiert und in einer Quelle Deponie-Chemikalien nachgewiesen. Die Quelle liegt zwischen der Deponie und der Trinkwasserfassung von Allschwil/Schönenbuch. Dies untermauert, dass Chemikalien aus der lecken Deponie ins Allschwiler und Schönenbucher Trinkwasser fliessen können. Novartis, Ciba und Syngenta haben dies stets bestritten.

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21. Februar 2007Einweihung Ausgrabungsstätte Muttenz
Greenpeace Regionalgruppe Basel – GRB Medienmitteilung 21. Februar 2007
Muttenz – Die zukünftige Ausgrabungsstätte




Muttenz: Heute Vormittag haben Mitglieder der Greenpeace Regionalgruppe Basel im Beisein von Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer und Vize-Gemeindepräsidentin Maya Kellenberger bei der Chemiemüll-Deponie Margelacker eine Informationstafel bei der Chemiemülldeponie Margelacker eingeweiht. Zudem weisen sieben Wegweiser an wichtigen Kreuzungen in Muttenz den Weg in Richtung der zukünftigen Ausgrabungsstätten (Chemiemüll-Deponien Margelacker, Feldreben, Rothausstrasse).
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15. Februar 2007Behörde lässt Basler belastetes Wasser trinken – Jahr um Jahr
In einer Pressekonferenz heute legt das Forum besorgter TrinkwasserkonsumentInnen und Greenpeace dar, dass man seit 1980 im Kanton Basel-Land (BL) davon ausgeht, dass der Chemiemüll in den Muttenzer Deponien das Trinkwasser belastet. Dies zeigt eine neue Studie. In den Trinkwasserbrunnen hat Ciba-Geigy bereits vor 27 Jahren zahlreiche Chemikalien nachgewiesen. Diese Erkenntnisse ignorierten Behörden und Chemie bei ihren heutigen Deponie-Untersuchungen weitgehend. Weiter…
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22. November 2006Chris von Rohr fordert von Roche «Weniger Dräck»
Heute hat sich ein Zusammentreffen der ungewöhnlichen Art ereignet: Rocklegende Chris von Rohr («Meh Dräck») überreicht dem Pharmakonzern Roche an dessen Hauptsitz die «Petition zur Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel». Im Namen der über 10′000 PetitionsunterzeichnerInnen fordert der Musiker von Roche «Weniger Dräck» âEUR” also die Beseitigung aller Roche-Deponien in der Region.

Chris von Rohr hält, was er verspricht: Als Erstunterzeichner der Greenpeace-Petition nimmt er kein Blatt vor den Mund und fordert vom Pharmariesen Roche unmissverständlich ein Engagement für die Natur: Begleitet von Greenpeace-AktivistInnen überreichte er Peter Schnurrenberger, globaler Leiter für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei Roche, die von 10′200 Menschen unterzeichnete «Petition zur Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel» und ein überdimensioniertes T-Shirt mit dem Spruch «Weniger Dräck».
Umweltschützer Chris von Rohr sagt dazu: «Wer Giftmüll abkippt, muss ihn schleunigst wieder ausbuddeln. Die Natur und das Trinkwasser vertragen keinen Chemie-Dräck. Unsere Kinder haben das Recht, in einer sauberen Umwelt zu leben.» Im Hinblick auf die Milliardengewinne und den neu geplanten Roche-Tower fordert er: «Wer hoch hinaus will, muss auch unten für Ordnung sorgen. Roche muss die Unternehmensverantwortung wahrnehmen. Das Fundament muss stimmen âEUR” die Altlasten im Boden müssen weg.»
Während in der Region Basel noch immer über die notwendigen Totalsanierungen gestritten wird, laufen auch die Roche-Deponien in Grenzach (D) und Riehen (BS) weiterhin aus âEUR” dort findet man teils die gleichen Stoffe, die Greenpeace auch im Basler Trinkwasser nachgewiesen hat. Damit soll jetzt aber Schluss sein: Chris von Rohr und Tausende von BaslerInnen fordern die Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel.

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