Die Gemeindeversammlung traut der Chemie und den Behörden nicht – sie will eine eigene, mehrstufige Reinigungs-Anlage für ihr Trinkwasser!
Die Versammlung zieht eine eigene Trinkwasserproduktion einer Wasserversorgung durch die Hardwasser AG vor. Sie stimmt einem Planungskredit für eine dreistufige Wasseraufbereitungsanlage für 16,5 Millionen Franken zu. Das bürgerliche Lager brachte eine dritte Variante ins Spiel, kam aber damit nicht durch.
«Unmittelbar nach der Explosion bildete sich eine dunkle Wolke, welche gut sichtbar war» und «Für Mensch und Umwelt habe keine Gefahr bestanden» meldet die BAZ gestern. Nun, das Vertrauen in die Chemischen wird dadurch sicher nicht gestärkt.
“Everything you didn’t want to know about sex”: Anstatt frisch und fröhlich loszusputen, humpeln die Spermien im Greenpeace-Video nur mühevoll ihrem Ziel zu. Mit diesem Video macht Greenpeace auf die ernste Tatsache aufmerksam, das giftige Chemikalien in unserer Umwelt die Spermienqualität schädigen. Denn kaum viel fitter als im Video sind die Spermien vieler junger Basler.
In einer Studie schneiden die Basler Spermien schweizweit am schlechtesten ab. Weshalb? Die Industrie ist der Samentöter! Entscheidend ist, wie stark die Mutter während der Schwangerschaft den giftigen Industrie-Chemikalien ausgesetzt ist, denn die Qualität der Spermien wird bereits vor der Geburt bestimmt.
Greenpeace und die Grünen Baselland haben heute brisante Dokumente veröffentlicht, welche die Basler Chemie bis jetzt verheimlichte. Auf den geheim gehaltenen Listen stehen Tausende von Produkten und Chemikalien. Neben jeder Chemikalie steht unter anderem der Name des verantwortlichen Chemiekonzerns. Damit lässt sich nachweisen, welcher Schadstoff von welcher Firma stammt. Wer wieviel für die Deponie-Sanierungen und Trinkwasser-Reinigung bezahlen muss ist jetzt klar!
«Das Verheimlichen von so wichtigen Informationen ist skandalös. Dies zeigt, dass wir den Basler Chemiefirmen bei den Altlasten nicht trauen dürfen. Novartis, Syngenta und Ciba/BASF sind unglaubwürdig, deshalb braucht es öffentlichen Druck. Nur mit 2x JA zu unseren Volksinitiativen können wir sicher sein, dass der gefährliche Chemiemüll ausgegraben wird und die Region Basel wieder zu langfristig sauberem und sicherem Trinkwasser kommt, » meint Jürg Wiedemann, Landrat der Grünen Baselland.
Greenpeace hat im Umfeld der Chemiemülldeponie Le Letten Wasserproben analysiert und in einer Quelle Deponie-Chemikalien nachgewiesen. Die Quelle liegt zwischen der Deponie und der Trinkwasserfassung von Allschwil/Schönenbuch. Dies untermauert, dass Chemikalien aus der lecken Deponie ins Allschwiler und Schönenbucher Trinkwasser fliessen können. Novartis, Ciba und Syngenta haben dies stets bestritten.
Offensichtlich meint die IGDRB – die “Interessensgemeinschaft für Deponie-[un]-sicherheit in der Region Basel”, dass die wild teilsanierte Grube in Le Letten so weit ‘gesäubert’ sei, dass sie wieder aufgefüllt werden könne, wie sie gestern per Pressemitteilung verkündete. Weiter…
Die Gemeinde Allschwil BL hat angeordnet die
Trinkwasserquellen in der Nähe der Deponie “Le Letten” bei Schönenbuch per sofort, befristet stillzulegen. Sie wirft den VertreterInnen von Novartis, Ciba und Syngenta unprofessionelles Arbeiten vor und erwägt Schadenersatzforderungen
Die Information der Basler Zeitung von heute schlägt ein wie eine Bombe aus heiterem Himmel: “Bisher gingen die Umweltbehörden und Chemiefirmen davon aus, dass in den grössten Deponien der Region Basel 20000 Tonnen Chemiemüll liegen. Diese Zahl muss nun auf mindestens 160000 Tonnen erhöht werden”.
Ich kanns kaum fassen, als ich heute morgen die Schlagzeile der BAZ lese. Redaktor Hannes Hänggi ist im Besitz eines internen Dokumentes, das besagt, Weiter…
Der Niederschlag übers Wochenende hat die Situation bei der Deponie Le Letten nicht verbessert. Die Schutzmassnahmen für Mensch und Umwelt sind dürftig. Die Grube wird immer tiefer. Es liegt keine Bewilligung zur Totalsanierung der Deponie vor.
Le Letten Hagental-le-bas / Schönenbuch, Montag, 19.3.2007
Am Vormittag erhalte ich ein Telefon vom Südbadischen Fernsehen. Sie wollen sich ein Bild vor Ort machen. Leider schaffe ich es nicht rechtzeitig an Ort zu sein. Doch es gibt zum Glück viele andere Leute, die ebenso gut Auskunft geben können über die Aktivitäten vor Ort und deren Probleme.
Ãoeber Nacht hat es 8.2 mm Niederschlag in Form von Regen und Schnee gegeben Weiter…
Am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser!
Gehören Sie auch zu den 200'000 BaslerInnen, die verschmutztes Wasser trinken? Machen Sie dem Gift aus Deponien ein Ende. So gewinne wir mit Ihnen:
Mobilisieren Sie Ihre Freunde - stimmen Sie alle ab!