3. Juli 2006Basler Altlasten Zeitung ist da!

Mit dem Nachweis von Deponie-Giften im Basler Trinkwasser wurde das Altlastenproblem von Novartis & Co. zu einem Trinkwasserproblem. Um die BaslerInnen zu informieren, hat ihnen heute Greenpeace eine «Basler Altlasten Zeitung» mit Fakten zu den auslaufenden Chemiemülldeponien zugestellt. Darin ist eine neuartige und technisch innovative Foto-Petition um die �-ffentlichkeit zu mobilisieren und von den verantwortlichen Firmen die Totalsanierung der Chemiemülldeponien zu fordern. Offizieller Petitions-Auftakt ist heute morgen ein Sammel-Event von Greenpeace vor dem Bahnhof Basel SBB.

Während die verantwortlichen Chemiekonzerne nach der Aufdeckung des Trinkwasserskandals noch immer schweigen und die Behörden die Giftfunde im Trinkwasser verharmlosen, mobilisiert Greenpeace nun die �-ffentlichkeit für die notwendige Totalsanierung der auslaufenden Chemiemülldeponien. Greenpeace AktivistInnen verteilen seit 7.00 Uhr morgens am Bahnhof Basel SBB die frisch gedruckte «Basler Altlasten Zeitung».

Die Aktionszeitung von Greenpeace für die Region Basel wurde an 120′000 betroffene Haushalte verschickt und beinhaltet alles, was zu einer guten Zeitung gehört: sorgfältig recherchierte Hintergründe und Kurzmeldungen, Experteninterviews und Porträts von Betroffenen, bis hin zum Chemiemanager-Comic und Deponien-Kreuzworträtsel. Auch neue Fakten kommen zum Vorschein �EUR” eine detaillierte Karte mit allen Chemiemüllstandorten zeigt auf, wie weit die Grund- und Trinkwasserverschmutzung in der Region Basel fortgeschritten ist �EUR” weitere Trinkwasserskandale bahnen sich an.

Hier gibts das PDF der Zeitung
Hier gibts den Petitionsbogen
Karte der Chemiemülldeponien

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27. Juni 2006Greenpeace fordert die sofortige Offenlegung

Zürich. Der Basler Trinkwasser-Skandal weitet sich aus. In der Muttenzer Trinkwasserversorgung am Auweg hat man – wie die Medien heute Morgen berichteten – ebenfalls gefährliche Chemikalien nachgewiesen. Mit dem Bagatellisieren und Verschweigen muss jetzt Schluss sein. Greenpeace fordert die sofortige und vollständige Offenlegung aller Muttenzer Daten und Schutzmassnahmen.

Greenpeace weist mit Empörung darauf hin, dass die gefundenen Substanzen teils in hohen Konzentrationen im Grundwasser um die Muttenzer Deponien Feldrebengrube und anderen Chemiemülldeponien von Novartis, Ciba, Syngenta & Co. bereits nachgewiesen wurden. Wie beispielsweise das Tegretol: das alte Novartis-Medikament findet man bei Deponien von Bonfol über Muttenz bis nach Riehen im Grund- und Trinkwasser!

Die jetzt bekannt gewordenen Resultate weisen auf weitere giftige Substanzen hin, die klar den Chemie-Deponien zuzuordnen sind: Neben dem Methansolfonanilid, einem Fungizid-Zwischenprodukt von Geigy, und den chlorierten Butadienen hat man gemäss Blick und Tagesanzeiger im Trinkwasser auch die typischen Chemikalien Hexachlorethan und 2,6-Dichloranilin nachgewiesen.

Matthias Wüthrich von Greenpeace kommentiert: �EURzWas muss noch alles kommen, bis die Verantwortlichen endlich zum Schutz der TrinkwasserkonsumentInnen handeln? Greenpeace fordert von der Chemie, den Behörden und den Trinkwasser-Versorgern die sofortige und vollständige Offenlegung aller Daten betreffend dem Trinkwasser in Muttenz und umfassende Trinkwasser-Schutzmassnahmen!”

Unterlagen, Foto/Video zum Thema unter: www.greenpeace.chhttp://www.greenpeace.ch/http://www.greenpeace.ch/

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16. Juni 2006Deponie-Chemikalien im Basler Trinkwasser!

Das Trinkwasser aus der Muttenzer Hard für über 100′000 Menschen im Grossraum Basel ist mit Deponie-Chemikalien belastet. Dies zeigen Analysen, die Greenpeace heute an einer Pressekonferenz veröffentlicht hat. Im Trinkwasser hat Greenpeace Gift-Stoffe gefunden, die auch im stark verschmutzten Grundwasser der Chemiemülldeponien Feldreben und Rothaus in Muttenz vorkommen. Daraus lässt sich schliessen: Die auslaufenden Chemiemülldeponien kontaminieren das Trinkwasser. Greenpeace fordert sofortige Trinkwasserschutz-Massnahmen und die Totalsanierung der Gift-Deponien auf Kosten der Verursacher.

Seit mehr als vier Jahren fordert Greenpeace systematische Untersuchungen des Basler Trinkwassers auf Chemikalien aus den wenige hundert Meter nahen Muttenzer Chemiemülldeponien. Doch die Basler Chemie und die Gemeinde Muttenz tun dies als unnötige Panikmache ab. Noch Ende Februar behauptete Novartis an ihrer Generalversammlung, die Chemiemülldeponien seien keine Gefahr für das Basler Trinkwasser.

Greenpeace musste daher handeln: Die Umweltorganisation nahm zweimal Proben aus einem öffentlich zugänglichen Trinkwasserbrunnen der Hardwasser AG und liess sie vom Pariser Speziallabor Suez Environnement analysieren.

Im Trinkwasser der Hardwasser AG wurden typische Deponie-Chemikalien nachgewiesen, die auch im Grundwasser bei den Chemiemülldeponien Feldreben, Margelacker und Rothaus gefunden wurden oder auf einer internen Deponie-Stoffliste der Basler Chemiekonzerne erwähnt sind. Nachgewiesen wurde u.a. giftiges Hexachlorbutadien, das im Verdacht steht, Missbildungen und Krebs zu erzeugen.

Der Analysebefund untermauert den Verdacht, den Greenpeace seit Jahren hegt: Die Chemiemülldeponien kontaminieren das Trinkwasser für den Grossraum Basel. Da die Grundwasserverhältnisse in der Muttenzer Hard sehr kompliziert sind und schnell ändern, bilden die Greenpeace-Analysen nur eine Momentaufnahme. Das tatsächliche Ausmass der Trinkwasserverschmutzung ist mit diesen beiden Analysen nicht abschliessend erfasst. Vieles deutet darauf hin, dass die von Greenpeace im Trinkwasser gefundenen Chemikalien wahrscheinlich nur einen Teil der gesamten Belastung zeigen. Deshalb fordert Greenpeace:

  • Sofortige Offenlegung aller Trinkwasseranalysen der Basler Chemischen Industrie, der Hardwasser AG, der IWB, des AUE BL, des kantonalen Laboratoriums BL sowie der Gemeinde Muttenz. Sofortige Massnahmen zum Schutz des Basler Trinkwassers vor Chemiegift.
  • Sofortige, systematische Untersuchungen der einzelnen Trinkwasserbrunnen in der Muttenzer Hard mittels Screening-Analysen von Sammelproben.
  • Ultimative Totalsanierungen der auslaufenden Chemiemülldeponien rund um das Trinkwassergebiet der Muttenzer Hard auf Kosten der Verursacher Novartis, Ciba, Syngenta und Clariant.

«Der Chemiemüll muss endlich weg. Die Menschen haben âEUR” auch in der Schweiz – ein Recht auf sauberes Trinkwasser!», fordert Kaspar Schuler, Geschäftsleiter von Greenpeace Schweiz.

Weitere Informationen:

Greenpeace.ch Informationen zu den Altlasten im Grossraum Basel

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15. Juni 2006Totalsanieren Blog online – Heute Pressekonferenz

Der Blog von Totalsanieren.ch ist ab sofort online. Hier werden die Macherinnen hinter der Kampagne zur totalen Sanierung der Chemiemüll-Deponien im Grossraum Basel von der Kampagne berichten und die Welt auf dem Laufenden halten.

Heute Donnerstag wird um 10 Uhr in Basel eine Pressekonferenz abgehalten. Dabei werden wir neue Fakten zur Thematik präsentieren und die Foto-Petition offiziell lancieren! Schauen Sie wieder vorbei; es wird spannend!

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Hilf mit!

Am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser! Gehören Sie auch zu den 200'000 BaslerInnen, die verschmutztes Wasser trinken? Machen Sie dem Gift aus Deponien ein Ende. So gewinne wir mit Ihnen:

Mobilisieren Sie Ihre Freunde - stimmen Sie alle ab! Sanieren Sie mit - Stimmen Sie ab!
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