19. März 2007Wettbewerb:-7 “Giftzwerge” des Jahres gesucht!

Greenpeace Schweiz schreibt einen KünstlerInnen-Wettbewerb aus.

Im Rahmen unserer Altlasten-Kampagne (www.totalsanieren.ch) werden 7
dreidimensionale “Giftzwerge” gesucht. Interessierte können bis zum
30. März 2007 einen oder mehrere Giftzwerg-Skizzen einreichen (1
nachvollziehbarer Bauplan für Giftzwerg von ca. 0.5 bis 2.0 Meter
Grösse und 1 Zeichnung, farbig, gescannt in hoher Auflösung, Format
A4; Skizzenprämie 7x Sfr. 350.-). Die Auswahl der “Giftzwerge des
Jahres” zur dreidimensionalen Umsetzung durch die KünstlerInnen in
unterschiedlichen GröÔYen (0.5 bis 2.0 Meter) erfolgt mittels
Publikumswahl im Internet bis 15. April 2007, die Produktion
(Umsetzungsprämie SFr. 1′000.- bis -3′500.-) bis 3. Mai 2007.
Detaillierte Informationen finden sich auf der Website.

Greenpeace Schweiz
“Giftzwerge” Wettbewerb
Heinrichstrasse 147
Postfach
8031 Zürich

Weitere Informationen und Vorgaben unter www.totalsanieren.ch/
Giftzwerg www.totalsanieren.ch/blog/Giftzwerge.
Kontakt e-mail: infoservice@greenpeace.ch
*Einsendeschluss: 30.03.2007*

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10. Februar 2007Warum informiert Greenpeace über die Meinungen der RR-KandidatInnen?

Heute möchte ich ein wenig Transparenz zu den Zielen der Greenpeace-Umfrage anbieten und kurz einen philosophischen Gedanken einwerfen.

Im Herbst 2005 wurde bekannt, dass Grenzwerte für Chemikalien im Grundwasser bei Muttenz zum Teil massiv überschritten werden. Im Sommer 2006 hat Greenpeace Spuren von Deponie-Chemikalien im Trinkwasser nachgewiesen.

Deshalb hat Greenpeace bei der Baselbieter Regierung Massnahmen vorgeschlagen, welche ein halbes Jahr später immer noch nicht umgesetzt wurden.

Greenpeace verfolgt mit der Umfrage bei den Regierungsrats KandidatInnen hauptsächlich zwei Ziele:

  • Klarheit darüber erhalten, ob die KandidatInnen zum Handeln bereit sind
  • Zur Verfügungstellen von Informationen an die Bevölkerung.

    Mit Hilfe dieser Informationen sollen sich die Bürgerinnen über das Baselbiet hinaus ein Bild machen können, wie mögliche zukünftige Regierungsrätinnen zum Thema Trinkwasserschutz denken.

    Manchmal staune ich, wie einzelne Menschen abstreiten, dass es ein Problem gibt – oder sie sagen dann quasi, die Verschumutzung sei eh überall so schlimm, dass es sich “nicht lohnt” die wichtigsten Verschmutzungsquellen anzugehen. Und dann setzen sie auf die “ideologisch motiviert” Schiene.

    Die einen möchten anscheinend alles UNVERÔNDERT beim alten lassen und uns mit den Altlasten weiter belasten. Andere setzen sich für die Grundlagen für ein zukunftfähiges Leben unserer Kinder und Kindeskinder ein und schlagen möglichst geeignete LÃ-SUNGEN vor – wenn auch nicht immer auf politisch korrekte Weise so doch gut reflektiert und immer mit einem hohen Anspruch an gewaltfreie Klarheit und Bestimmtheit.

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    11. Dezember 2006Brand bei Novartis

    Auf dem Gelände des Novartis-Werks in Schweizerhalle bei Muttenz ist am Samstagabend 9. Dezember ein Kühlaggregat in Brand geraten. Die Flammen aus dem Kühlaggregat, in dem Isolationsmaterial und andere Kunststoffteile gelagert waren, loderten zu Beginn bis zu zehn Meter in die Höhe und waren weitherum sichtbar.

    quellen: NZZ 13, TA 10, Bund 36

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    6. Dezember 2006Jetzt stinkt es wieder

    Letzte Woche hat es bei uns in Basel gleich zwei rätselhafte Vorfälle gegeben. Es sind grössere Mengen Dichlormethan in den Rhein und ein nach Fisch stinkender Stoff in die Liestaler Luft gelangt.

    Auf der Strasse, beim Unterschriften sammeln für die Totalsanierung der 13 Chemiemüll-Deponien rund um Basel habe ich den Leuten oft gesagt, die Probleme, welche die Basler Chemische Industrie zu lösen habe lägen in der Vergangenheit. Nun scheint es so, dass auch gegenwärtig nicht alles im Reinen ist. Da gibt es noch einiges zu tun respektive zu unterlassen, was nicht heisst, dass der Giftmüll, der seit Jahrzehnten schleichend von den Deponien aus ins Grundwasser fliesst, deshalb weniger schnell ausgehoben und nach dem besten Stand der Technik unschädlich gemacht werden sollte.

    Auszüge aus der Basler Zeitung vom Samstag, 2. Dezember:

    BaZ, Seite 13, halbe Seite
    Fast wie im Krimi: Es gibt nur Indizien, keine Beweise. Die Schweizer Behörden
    neigen zur Ansicht, dass die Firma, die kürzlich grössere Mengen Dichlormethan
    in den Rhein einleitete, in Grenzach zu suchen ist. Die deutschen Behörden
    sprechen von einem Rätsel. Schon 2001 gab es ein Problem mit Dichlormethan. Es
    kam aus der DSM Grenzach. Doch andere Fälle betreffen Schweizerhalle und
    Huningue.

    BaZ, 13, Mehrzeiler
    Fischgestank bleibt ein Rätsel BASEL. Beim Amt für Umweltschutz und Energie
    (AUE) sind die letzten Wasseranalysen noch im Gang. Doch die Hoffnung, dem
    Grund des Fischgestanks über Basel vom Mittwochmorgen auf die Spur zu kommen,
    ist minim.

    BaZ, 25, viertel Seite
    Nach der Geruchsbelästigung in Liestal – ausgehend von der Kläranlage ARA Frenke
    3 – konzentriert sich die Suche auf Bubendorf: Verdächtigt wird ein Einleiter
    von Industrieabwässern.

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    18. Oktober 2006Inter-Aktion zur Lancierung des Totalsanierungs-Spots auf dem E-Board

    Ãoeber 1′300 Fotos und Sprüche innerhalb von drei Monaten – das ist schlichtweg gut für eine solche Fotopetition! Um eine Interaktion zwischen der Webplattform www.totalsanieren.ch und der Realität zu ermöglichen, hat Greenpeace kurzerhand Bilder und Sprüche aus dem virtuellen Raum in den Realraum der Basler Bahnhofshalle gebeamt. Vom 16.-23.Oktober zeigen wir dort ca alle 4min und insgesamt 1′600x einen Totalsanierungs-Spot (siehe Linkt). Darin zeigen wir einerseits die schiere Menge an Menschen, die in der Galerie auf www.totalsanieren.ch gepostet sind, andererseits zoomen wir auf ein Einzelbild und zeigen den dazugehörigen persönlichen Spruch. So kommen die Forderungen der eingezoomten Personen superdirekt, glasklar und persönlich rüber.

    Zum Auftakt des Spots haben wir uns etwas einfallen lassen: Fünf Greenpeace-Aktivisten, ich inklusive, haben am Montag morgen den Spot mit einer Inter-Aktion lanciert. Vor dem Grossbildschirm mit dem laufenden Spot haben wir nochmals neue Fotos von PetitionärInnen gemacht mit dem Hinweis, dass ihr Bild in den kommenden Tagen auf dem Grossbildschirm erscheinen könnte. Für Greenpeace ist das eine Möglichkeit, den engagierten FotopetitionärInnen zu danken und ihrer Stimme nach Totalsanierungen zusätzliches Gewicht zu verleihen. Die Aktion verlief sehr gut – auch gestresste PassantInnen, die auf den Zug rennen mussten, sind kurz stehen geblieben und haben noch schnell ein Foto von sich machen lassen. Zum Beispiel Astrid W. mit ihrer 18 Monate alten Tochter (“Für eine saubere Zukunft – Sanierungen jetzt!”, siehe Bild). Und Dani E, schlichtweg “Chemiemüll weg”.

    Die allermeisten, die wir angesprochen haben, auch die unterschiedlichsten Menschen, haben von der Sache schon gehört (wenn man in der Galerie rumsurft, wird einem das klar). Auch Medien kamen vor Ort und zeigten sich interessiert, was man mit neuen Medien (Web-Händi-EBoard-Bahnhof-etc.) alles machen kann (höre Interview auf Radio DRS).

    Bild113.jpg
    image-2.png
    Es gab auch eine Interaktion unangenehmer Art – auch wir spürten den langen Arm und Schatten der übermächtigen Novartis: Kurz bevor der Spot hätte laufen müssen – die Filmmacher waren schon im Thermalbad! – mussten wir den Spot noch abändern – auf Geheiss der E-Boardfirma und der SBB mussten wir den Namen âEURzNovartisâEURoe tatsächlich herausnehmen. Eine “unzensurierte” Version findet sich aber unter hier.

    Ãoebrigens: Die Petition wird am Donnerstag 19.10. bei den verantwortlichen Basler Chemiekonzernen durch Greenpeace zusammen mit Promis und Betroffenen eingereicht. Bitte Vormerken und kommen…

    Mit interaktiven Grüssen
    Matthias W

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    4. Oktober 2006Greenpeace startet Rückrufaktion!

    Ich wünschte ja, es wären die Chemiefirmen, die sich schnellstens ihrer Verantwortung besinnen und ihren Giftmüll für eine nachhaltige Entsorgung zurückrufen würden… Aber dieser Aufruf hier geschieht in eigener Sache. Liebe Leute, alle engagierten UnterstützerInnen von “Totalsanieren” und leidenschaftlichen Kämpfer für eine saubere Umwelt – die Sammelfrist für Unterschriften ist abgelaufen, und es wird langsam Zeit, noch etwa herumliegende Petitionsbögen (ausgefüllt) zurückzusenden! Ich wette, die Herren Konzernvorstände können es kaum noch erwarten, unseren Postberg endlich entgegen zu nehmen… Hier zur Sicherheit nochmal die Adresse:

    Greenpeace “Totalsanieren”, Postfach, 4102 Binningen BL

    Und haltet Euch bereit für den grossen Ãoebergabe-Event hier in Basel. Nähere Infos folgen in Kürze!

    U L i.

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    22. September 2006Schäfli auf Zeitbombe

    Stollen klein.jpgVor ein paar Tagen war ich in Kölliken. Was? Kennt Ihr nicht? Nie gehört? Muss man nicht kennen? Kölliken liegt im Kanton Aargau und ist der Standort der grössten Sondermülldeponie, die es je in einem besiedelten Gebiet gegeben hat. 350.000 Tonnen giftigen bis hochgiftigen Materials sind hier abgelagert, darunter eben auch wieder die gewohnt langlebigen Hinterlassenschaften der Basler Chemie. Zwischen 1978 und 1985 wurden sie fröhlich verlocht; zu einer Zeit also, in der man noch nicht an irgendwelche “Restrisiken” einer Tongrube glaubte. Heute immerhin sind wir einen Schritt weiter. Nachdem man herausgefunden hat, dass Wasser bergab fliesst -pardon-, dass sich die Fliesswasserströme im Deponieinneren doch anders verhalten als zunächst angenommen (so dass sich also langsam aber deutlich Vergiftungen des Grundwassers ausgebreitet haben), wird heute… TOTALSANIERT! Jawohl, hier wenigstens nimmt unser aller Traum Gestalt an, denn bis 2012 soll der ganze Schmodder ausgehoben und bereinigt sein. Baustelle klein.jpgUnd so reiben sich die friedlich grasenden Schäfli verwundert die Augen ob der umtriebigen Bautätigkeit – aber sie ahnen wahrscheinlich auch nicht, dass sie auf einer riesigen Zeitbombe weiden! Denn viele der hier vergrabenen Abfallstoffe haben eine Halbwertzeit von mehreren hundert Jahren. Das bedeutet, dass sie erst nach 20-30 Menschengenerationen die Hälfte ihrer Toxizität verlieren! Uiuiui – bei dem Gedanken wird mir wieder Angst und bange wegen des Giftmüllgürtels, der hier nach wie vor rings um Basel liegt. “Totalsanieren jetzt!”, kann deshalb nur die Devise sein, damit weder Mensch noch Schäfli die Folgen ausbaden müssen.

    Die Deponie kann übrigens sowohl real als auch virtuell besichtigt werden:

    www.smdk.ch

    U L i.

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    13. September 2006Deponiechemikalien auch im Trinkwasser von Riehen!

    Im Trinkwasser-Reservoir von Riehen hat man Chemikalien festgestellt, die eindeutig aus der Chemiemülldeponie Mönden-Maienbühl bei Riehen (CH)/Inzlingen (D) stammen. Trinkwasseranalysen und Kernbohrungen in den Deponiekörper beweisen dies ohne Wenn und Aber.
    Für Greenpeae sind diese Informationen nicht neu (siehe Deponie-Karte in unserer Basler Altlasten Zeitung). Deshalb fordern wir die sofortige Einleitung der Totalsanierung. Denn auch unsere Gesetze schreiben vor: Wenn Deponie-Chemikalien im Trinkwasser gefunden werden, muss die Deponie saniert werden.
    Doch weil die Basler Chemie beim erwähnten Standort ihren Giftmüll direkt auf der deutsch-schweizerischen Landesgrenze abgekippt, streitet man sich nun, nach welchen Masstäben beurteilt wird und wer die Kosten für die Untersuchung und Sanierung tragen muss. Greenpeace meint: Es ist egal, wo die Basler Chemie ihren Giftmüll abgekippt haben – es gilt das Verursacherprinzip!
    Taten statt Warten: Novartis & Co. müssen ihre Chemiemülldeponien auf ihre Kosten totalsanieren – jetzt!

    Download Pressemitteilung von Gemeinde Riehen

    AS_RG_Deponien Maienbühl.pdf

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    8. September 2006Bannerbeispiele für eigene Websites – Totalsanieren.ch bekannt machen!

    Unterstützen Sie die Foto-Petition totalsanieren.ch. Zum Beispiel in dem Sie ein einer der folgenden Webbanner auf Ihrer Website einbauen.

    banner120x600_02.gif

    banner150x100_02.gif

    Banner Totalsanieren Download aller Banner (1.2MB)

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    7. September 2006Die 1000te Unterschrift per Foto naht

    Wir haben es bald geschaft! Noch 4 Unterschriften (Stand 7.9. 0 Uhr) und dann haben 1000 Menschen die Totalsanierungs-Fotopetition unterschrieben. Danke fürs mitmachen!

    Von wo die Menschen welche eine Totalsanierung aller Chemie-Deponien im Grossraum Basel fordern kommen kann man auf eine einfache Weise hier herausfinden!

    Helfen Sie uns noch mehr Unterzeichnerinnen zu finden! Die klassische Unterschrifts-Petition führt das Rennen bis jetzt mit 5000 Unterschriften mehr… ;)

    Update: Die 1000 Unterschrift ist eingetroffen! Danke für die Unterstützung!Â

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    Hilf mit!

    Am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser! Gehören Sie auch zu den 200'000 BaslerInnen, die verschmutztes Wasser trinken? Machen Sie dem Gift aus Deponien ein Ende. So gewinne wir mit Ihnen:

    Mobilisieren Sie Ihre Freunde - stimmen Sie alle ab! Sanieren Sie mit - Stimmen Sie ab!
    Kontakt
    Wollen Sie uns unterstützen oder haben Sie Fragen? Hier können Sie auch Plakate und T-Shirts bestellen, Spenden tätigen oder dem Komitee beitreten: info@totalsanieren.ch