Trotzdem sind die Initiativen ein grosser Erfolg: Nur dank uns gab es einen Gegenvorschlag, der mit allen Versprechungen der Regierung während des Abstimmungskampfes viel mehr ist als der Status Quo.
Die betroffenen Gemeinden Allschwil, Muttenz, Birsfelden haben zudem ein klares Signal gesetzt: Wir wollen klare Lösungen – der gefährliche Chemiemüll muss raus!”
Mit bis zu 56% Ja Stimmen zur Trinkwasserinitiative stechen die Resultate der betroffenen Gemeinden Allschwil Birsfelden und Muttenz gegenüber dem kantonalen Abstimmungsresultat deutlich hervor. Die Solidarität zwischen den Gemeinden ist nicht da.
Während dem sich die Mehrheit des Kantons mit dem Gegenvorschlag zufrieden gibt, und die Initiativen deutlich ablehnt, wollen die direkt betroffenen Menschen eine Totalsanierung der Deponien und die Kostenübernahme der Verursacher.Dazu gibts eine angeregte Diskussion auf der Baz-Online.
Vor lauter Initiativen und Gegenvorschlägen wird das Ausfüllen des Abstimmungszettels zur Wissenschaft! Hier deshalb eine kleine Anleitung – damit all unsere Stimmen zählen!
-2x Ja für die Initiativen (das, was wir wollen!)
-1x Ja für den Gegenvorschlag (besser als nichts)
-UNBEDINGT STICHENTSCHEID FÜR DIE INITIATIVE!
Mit unglaublich viel Geld und allerhand unsauberer Tricks versucht die Gegenseite unseren Initiativen den Garaus zu machen. Zum Beispiel an einem Podium, das von Industrie-Kreisen aufgezogen wurde.
Der vorgesehene Moderator entpuppte sich als Rechtsanwalt der Gegenseite. Dieser hätte als «unparteiischer» Mitarbeiter von TeleBâle auch ein Streitgespräch moderieren sollen! Und der Kampagnenleiter der Gegenseite versucht mit falschen Behauptungen einen bekannten Altlasten-Experten mundtot zu machen. So geschrieben in der Basellandschaftliche Zeitung vom 28.5.2010:
Im Hinblick auf die Abstimmung vom 13. Juni über die Initiativen „Chemiemüll weg – 2x JA für sauberes Trinkwasser!“ lädt Greenpeace zu den Vorpremieren ein.
Dienstag, 18. Mai um 20.00, fahrbar-depot, Münchenstein Donnerstag 27. Mai um 18.00, Kino Oris, Liestal
Mit einer Einführung von Matthias Wüthrich, Leiter Chemiekampagne Greenpeace Schweiz.
Die Chemiemülldeponien in Muttenz belasten das Trinkwasser von über 200′000 Menschen im Raum Basel mit zahlreichen zum Teil krebserregenden Chemikalien. Der gefährliche Chemiemüll muss ausgegraben werden.
Sanieren Sie mit – Stimmen Sie am 13. Juni ab:
Chemiemüll weg – 2x Ja zu sauberem Trinkwasser!
In den Chemiemülldeponien in Muttenz liegen über 40′000 Tonnen Giftmüll der Basler Weiter…
Am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser!
Gehören Sie auch zu den 200'000 BaslerInnen, die verschmutztes Wasser trinken? Machen Sie dem Gift aus Deponien ein Ende. So gewinne wir mit Ihnen:
Mobilisieren Sie Ihre Freunde - stimmen Sie alle ab!