Liebe TotalsaniererInnen und TrinkwasserkonsumentInnen,
Kaum wurde in der Vergangenheit ein Abstimmungskampf so heftig geführt, wie derjenige zu den Initiativen «Chemiemüll weg» und «Sauberes Trinkwasser»! Wir sind gespannt-zuversichtlich und wollen am Abstimmung-Sonntag gerne mit Dir auf unseren gemeinsamen Abstimmungserfolg anstossen! Wir treffen uns am Sonntag 13. Juni ab 13h bis ca. 17h, direkt im Regierungsgebäude an der Rathausstrasse 2 (2. Stock) in Liestal. Dort erfahren wir die Abstimmungsresultate, feiern und werden den Medien sowie anderen Interessierten Auskunft geben. Infos auch unter 044 447 41 31 (vor Ort)!
Mit erwartungs- und hochachtungsvollen Grüssen,
Matthias Wüthrich
Vor lauter Initiativen und Gegenvorschlägen wird das Ausfüllen des Abstimmungszettels zur Wissenschaft! Hier deshalb eine kleine Anleitung – damit all unsere Stimmen zählen!
-2x Ja für die Initiativen (das, was wir wollen!)
-1x Ja für den Gegenvorschlag (besser als nichts)
-UNBEDINGT STICHENTSCHEID FÜR DIE INITIATIVE!
Nervosität in der heissen Phase des Abstimmungskampfs um Sanierung und Trinkwasserschutz von Muttenzer Alt-Deponien: Der Genfer Professor Walter Wildi erhebt Zensurvorwürfe gegen Schweizer Radio DRS. Grund: Seine Beurteilung über eine Studie zu frühere Umweltsünden der Basler Chemie wurde nicht ausgestrahlt. “Mit dieser [Zensur-]Massnahme”, schrieb Prof. Walter Wildi, “behält Radio DRS der Basler Bevölkerung wissentlich wichtige Einschätzungen zur Umweltsicherheit und zur Sicherheit der Trinkwasserversorgung vor.”
Weiterlesen unter OnlineReports vom 4. Juni
Mit unglaublich viel Geld und allerhand unsauberer Tricks versucht die Gegenseite unseren Initiativen den Garaus zu machen. Zum Beispiel an einem Podium, das von Industrie-Kreisen aufgezogen wurde.
Der vorgesehene Moderator entpuppte sich als Rechtsanwalt der Gegenseite. Dieser hätte als «unparteiischer» Mitarbeiter von TeleBâle auch ein Streitgespräch moderieren sollen! Und der Kampagnenleiter der Gegenseite versucht mit falschen Behauptungen einen bekannten Altlasten-Experten mundtot zu machen. So geschrieben in der Basellandschaftliche Zeitung vom 28.5.2010:
«Unmittelbar nach der Explosion bildete sich eine dunkle Wolke, welche gut sichtbar war» und «Für Mensch und Umwelt habe keine Gefahr bestanden» meldet die BAZ gestern. Nun, das Vertrauen in die Chemischen wird dadurch sicher nicht gestärkt.
“Everything you didn’t want to know about sex”: Anstatt frisch und fröhlich loszusputen, humpeln die Spermien im Greenpeace-Video nur mühevoll ihrem Ziel zu. Mit diesem Video macht Greenpeace auf die ernste Tatsache aufmerksam, das giftige Chemikalien in unserer Umwelt die Spermienqualität schädigen. Denn kaum viel fitter als im Video sind die Spermien vieler junger Basler.
In einer Studie schneiden die Basler Spermien schweizweit am schlechtesten ab. Weshalb? Die Industrie ist der Samentöter! Entscheidend ist, wie stark die Mutter während der Schwangerschaft den giftigen Industrie-Chemikalien ausgesetzt ist, denn die Qualität der Spermien wird bereits vor der Geburt bestimmt.
…und 10 Jahre Greenpeace-Kampagne zur Totalsanierung!
Im Hinblick auf die Abstimmung vom 13. Juni über die Initiativen „Chemiemüll weg – 2x JA für sauberes Trinkwasser!“ lädt Greenpeace dich herzlich zur zweiten Vorpremiere ein.
Greenpeace und die Grünen Baselland haben heute brisante Dokumente veröffentlicht, welche die Basler Chemie bis jetzt verheimlichte. Auf den geheim gehaltenen Listen stehen Tausende von Produkten und Chemikalien. Neben jeder Chemikalie steht unter anderem der Name des verantwortlichen Chemiekonzerns. Damit lässt sich nachweisen, welcher Schadstoff von welcher Firma stammt. Wer wieviel für die Deponie-Sanierungen und Trinkwasser-Reinigung bezahlen muss ist jetzt klar!
«Das Verheimlichen von so wichtigen Informationen ist skandalös. Dies zeigt, dass wir den Basler Chemiefirmen bei den Altlasten nicht trauen dürfen. Novartis, Syngenta und Ciba/BASF sind unglaubwürdig, deshalb braucht es öffentlichen Druck. Nur mit 2x JA zu unseren Volksinitiativen können wir sicher sein, dass der gefährliche Chemiemüll ausgegraben wird und die Region Basel wieder zu langfristig sauberem und sicherem Trinkwasser kommt, » meint Jürg Wiedemann, Landrat der Grünen Baselland.
Im Hinblick auf die Abstimmung vom 13. Juni über die Initiativen „Chemiemüll weg – 2x JA für sauberes Trinkwasser!“ lädt Greenpeace zu den Vorpremieren ein.
Dienstag, 18. Mai um 20.00, fahrbar-depot, Münchenstein Donnerstag 27. Mai um 18.00, Kino Oris, Liestal
Mit einer Einführung von Matthias Wüthrich, Leiter Chemiekampagne Greenpeace Schweiz.
Am 13. Juni 2x JA zu sauberem Trinkwasser!
Gehören Sie auch zu den 200'000 BaslerInnen, die verschmutztes Wasser trinken? Machen Sie dem Gift aus Deponien ein Ende. So gewinne wir mit Ihnen:
Mobilisieren Sie Ihre Freunde - stimmen Sie alle ab!