4. Juli 2008Elsässer Deponien werden totalsaniert!

Sieg für Mensch und Umwelt – jetzt fängt das grosse Aufräumen an!

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Mulhouse/Basel. Die Elsässer Chemiemülldeponien Letten und Römisloch von Novartis, Ciba und Syngenta sollen totalsaniert werden. Dies hat Michael Plüss, Präsident von Novartis Schweiz und der IGDRB, an der heutigen Sitzung beim Elsässer Prefekten gegenüber den Behörden, Gemeinden und Greenpeace versprochen. Eine Sanierungsuntersuchung soll in die Wege geleitet werden mit dem Ziel, alle gefährlichen Chemieabfälle auszugraben.

Matthias Wüthrich, Leiter der Chemiekampagne bei Greenpeace Schweiz kommentiert: «Greenpeace freut sich über dieses Vorhaben. Die heute von Novartis, Ciba und Syngenta gemachten Versprechungen zur Totalsanierung sind ein Sieg für die Umwelt und die betroffenen Menschen, Gemeinden und Organisationen, die sich seit Jahren für Totalsanierungen einsetzen. Wir nehmen die verantwortlichen Firmen in die Pflicht: Aller gefährliche Chemiemüll muss jetzt sauber und vollständig wieder ausgegraben werden».

Im Hinblick auf die übrigen Chemiemülldeponien in der Region Basel meint Matthias Wüthrich: «Besser spät als nie – jetzt fängt das grosse Deponie-Aufräumen in der Region Basel an!»

Greenpeace sieht sich in ihrem langjährigen Engagement bestätigt und fordert die Baselbieter Behörden auf, bei den Muttenzer Chemiemülldeponien Feldrebengrube, Margelacker und Rothausstrasse ebenfalls Totalsanierungen zu verfügen. Aller gefährliche Chemiemüll muss auf Kosten der Verursacher Novartis, Ciba & Syngenta wieder ausgegraben werden!

Weitere Informationen
Matthias Wüthrich, Chemiekampagne Greenpeace +41 44 447 41 31 (vor Ort)

http://www.greenpeace.ch/de/themen/chemie/chemie-news-single/archive/2008/july/article/basler-chemie-verspricht-elsaesser-chemiemuelldeponien-werden-totalsaniert-1/

Medienmitteilung von Novartis, Ciba und Syngenta (D und F)

http://www.igdeponiesicherheit.ch/news/index.cfm

http://www.igdeponiesicherheit.ch/news/index-f.cfm

Abgelegt unter Forderungen, Medien, uncategorized | 1 Kommentar

1 Kommentar

27. Oktober 2008 um 13:13 Werner Wagner Kommentar:

Sehr geehrte Damen und Herren,
was geschieht mit den Giftmülldeponien aus den 60ziger Jahren? – Gibt es ein offizielles Verzeichnis aller Giftmülldeponien von z.B. F-68300 St. Louis und der Ortschaft Bourgfelden im Elsass? – Ich habe Kenntnis erlangt darüber, dass in Bourgfelden in den 60ziger Jahren erhebliche Giftmüllfässer von der Chemie Basel in Bourgfelden für 5,- CHF pro Lastwagen entsorgt wurden. Der damalige Betreiber dieser Mülldeponie war ein Herr Duerrenwächter. Herr Duerrenwächter besass mehrere Kiesgruben. Die Löcher dieser Kiesgruben wurden mit den Giftmülltransporte aufgefüllt. Ein sehr lukratives Geschäft. Man wusste es eben nicht besser in den 60ziger Jahren.
Heute spielen Kinder auf dem Sportplatz in Bourgfelden. Ein idyllisches Bild welches trügerisch sein kann. Diese Informationen habe ich von den älteren ortsansässigen Bürgern der Gemeinde St. Louis-Bourgfelden.
Diese wussten zu berichten, dass die die Mülldeponie ca. 30 – 50 Meter tief und ca. 200 – 300 Meter breit und ca. 200 Meter lang gewesen sein musste. Welche Materialien nun über diese Giftmüllfässer aus den 60ziger Jahren aufgefüllt wurden, ist mir leider nicht bekannt. – Es ist zweifelhaft, dass die Entsorgung ordnungsgemäss erfolgt ist. – Die Gemeinde St. Louis ist heute die Eigentümerin der Sportanlage in Bourgfelden. – Ob sie hiervon gewusst hat mag ich an dieser Stelle nicht zu kommentieren. – Es bleibt offen, ob es ein Altlastenverzeichnis diesbezüglich gibt.
Für weitere Informationen können Sie sich direkt mit mir in Verbindung setzen. M.frdl. Gr. Werner Wagner, Telefon:
0041 – 79 – 478.70.10, Email: aare.finanz@bluewin.ch

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