26. März 2008Schluss-Bericht zur Kletteraktion in Basel

Ich habe nun abschliessend noch dieses Interview mit Matthias Wuethrich dem Toxic-Campaigner von Greenpeace geführt. Darin zieht er kurz Bilanz über den heutigen Tag.

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Pressemitteilung:
Ciba redet, Syngenta schweigt – Kletterer kommen runter, Banner mit Forderungen bleiben oben

Basel. Die Ciba-Geschäftsleitung hat Greenpeace heute Gespräche mit ihrem CEO versprochen. Zu den konkreten gestellten Fragen, ob der Konzern über die nötigen Finanzen von mindestens 400 Millionen Franken verfügt, und bereit wäre möglichst schnell konkrete Schritte zur Stiftungsgründung zu unternehmen, wollte sie jedoch keine Stellungnahme abgeben.

Ist Syngenta auf Tauchstation und führungslos? Ausser einigen ungenügenden PR-Statements waren vom Weltkonzern keine verbindlichen Aussagen zu erhalten. Greenpeace wurde mit der Syngenta-PR-Abteilung abgespiessen, und es war nicht möglich, einen Kontakt zur Geschäftsleitung herzustellen. Bisher konnte Syngenta gegenüber Greenpeace nicht einmal bestätigen, ob ihr CEO Michael Mack oder ihre Führungscrew über die heutigen Vorgänge in Basel informiert seien.

Die Kletterer steigen nun von den Chemie-Kaminen herunter. Sie standen den ganzen Tag über Internet im regen Austausch mit allen Interessierten und haben laufend ihre Erlebnisse in Text, Bild und Ton auf www.totalsanieren.ch dokumentiert.

Aus Protest gegen die wenig kooperative Haltung von Syngenta, ein Gespräch auch nur in Betracht zu ziehen, bleiben die Banner mit der Forderung «PAY NOW» als Mahnmal auf den Kaminen.

Ciba und Syngenta sind weiterhin gefordert, dem Beispiel von Novartis zu folgen und mit der Gründung einer entsprechenden kapitalisierten Stiftung zur Sanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel ihren Willen und ihre Zahlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Matthias Wüthrich, Chemiekampagne Greenpeace +41 44 447 41 31 (vor Ort)
Greenpeace-Medienabteilung +41 44 447 41 11

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1 Kommentar

1. April 2008 um 14:40 Web 2.0 geschickt für Kommunikation nutzen – Crossmediale Kommunikation Kommentar:

[...] hat Ciba später den Leuten von Greenpeace Gespräche mit dem CEO zugesagt, wie man im Schlussbericht auf totalsanieren.ch lesen kann. Unternehmen sollten Kommunikation via Social Media jedoch nicht als Bedrohung sehen, [...]

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