7. Februar 2008Deponiefragen im “Echo der Zeit”

Sendung Echo der Zeit – Echo Dossier vom 7.2.2008

Trinkwasser Basel
MP3 Datei Echo der Zeit vom 7.2.2008 (Download 20MB):
->gehe zu Echo Dossier ab Minute 34:15
(Quelle: pod.drs.ch)

Deponie-Chemikalien im Basler Trinkwasser
Matthias Wüthrich, Altlasten-Experte von Greenpeace im Streitgespräch mit Conrad Engler, Vertreter Novartis, Roche, Ciba, Syngenta & Co. Das Echo der Zeit zum Thema:

Chemikalien im Basler Trinkwasser – woher?

Wieso filtert Basel sein Trinkwasser?
Ist das Trinkwasser so unproblematisch, wie es die Behörden melden?

Herr Konrad Engeler, Vertreter der Chemischen Industrie Basels behauptet steif und fest:

1. Engeler sagt die Gift-Spuren im Wasser stammten aus dem Rhein, die typischen Deponie-Chemikalien seinen nicht gefunden worden.

Greenpeace widerspricht vehement. Es mag ja sein, dass gewisse Stoffe v.a. früher auch im Rhein vorkamen. Klar ist aber ebenso, dass die Deponien das Grundwasser verschmutzen. Eine wissenschaftliche Auswertung legt den Schluss nahe, dass die Chemie-Spuren im Trinkwasser aus den Deponien stammen.

2. Engeler erzählt, “seine” IGDRB sei schon “lange lange bevor es ein öffentliches Thema gewesen ist” gegründet worden.

Auch diese Aussage erstaunt, denn die IGDRB wurde im September 2001 gegründet. Greenpeace hatte aber bereits im Frühling 2000 mit einer ganzen Serie von gewaltfreien Aktionen bei den verantwortlichen Firmen auf das Problem aufmerksam gemacht. Die Medien haben breit darüber berichtet.

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