8. März 2007Ciba-Aktionäre: auch sie riskieren weiterhin deponiebelastetes Trinkwasser

âEURzCiba Spezialitätenchemie schafft Effekte für eine bessere LebensqualitätâEURoe âEUR” so steht es im diesjährigen Geschäftsbericht auf Seite 1, an allererster Stelle. So hiess es auch schon vor 5 Jahren, als Greenpeace wegen der auslaufenden und wasserverschmutzenden Chemiemülldeponien in der Region Basel an der Ciba-GV intervenieren musste.
Heute trat Matthias Wüthrich, Chemie-Campaigner von Greenpeace, anlässlich der Ciba Generalversammlung 2007 auf und bemängelte in seiner Rede, dass bereits vor 5 Jahren auf seine Frage hin zu VR-Präsident Meyer zu Protokoll gegeben hatte, dass die Ciba mit den Behörden und anderen Akteuren eng und intensiv zusammenarbeiten wird, um die Sanierungen der Chemiemülldeponien rasch durchzuführen. Nun, fünf Jahre später, hat sich das Deponie-Problem zu einem Trinkwasser-Problem ausgeweitet. Ãoeber 200′000 Wasser-KonsumentInnen in der Region Basel sind vom Trinkwasser-Risiko durch auslaufende Deponien direkt betroffen. Und bei Ciba herrrscht Funkstille …
Der Chemie-Campaigner von Greenpeace stellte klare Fragen:
1. Wie hoch ist der exakte Stimmenanteil von Ciba im Vergleich zu den anderen Firmen, die sich für Bonfol in der BCI-Betriebs AG und für die Deponien in der Region Basel in der IGDRB zusammengeschlossen haben?
2. Hat Ciba für die Sanierungen der auslaufenden Chemiemülldeponien in der Region Basel (also nicht USA, Bonfol oder anderswo, sondern Muttenz, Basel-Stadt, Elsass, Südbaden) ausreichende Rückstellungen getätigt?
Wenn ja: Wie hoch sind diese Rückstellungen für jeden Standort? Falls nein: warum nicht?
3. Sind Sie, Herr Meyer, bereit, sich persönlich mit Greenpeace zu treffen, um in einem Gespräch das Problem und v.a. Lösungsansätze zu diskutieren?
Forsetzung folgt …

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