Heute möchte ich ein wenig Transparenz zu den Zielen der Greenpeace-Umfrage anbieten und kurz einen philosophischen Gedanken einwerfen.
Im Herbst 2005 wurde bekannt, dass Grenzwerte für Chemikalien im Grundwasser bei Muttenz zum Teil massiv überschritten werden. Im Sommer 2006 hat Greenpeace Spuren von Deponie-Chemikalien im Trinkwasser nachgewiesen.
Deshalb hat Greenpeace bei der Baselbieter Regierung Massnahmen vorgeschlagen, welche ein halbes Jahr später immer noch nicht umgesetzt wurden.
Greenpeace verfolgt mit der Umfrage bei den Regierungsrats KandidatInnen hauptsächlich zwei Ziele:
Mit Hilfe dieser Informationen sollen sich die Bürgerinnen über das Baselbiet hinaus ein Bild machen können, wie mögliche zukünftige Regierungsrätinnen zum Thema Trinkwasserschutz denken.
Manchmal staune ich, wie einzelne Menschen abstreiten, dass es ein Problem gibt – oder sie sagen dann quasi, die Verschumutzung sei eh überall so schlimm, dass es sich “nicht lohnt” die wichtigsten Verschmutzungsquellen anzugehen. Und dann setzen sie auf die “ideologisch motiviert” Schiene.
Die einen möchten anscheinend alles UNVERÔNDERT beim alten lassen und uns mit den Altlasten weiter belasten. Andere setzen sich für die Grundlagen für ein zukunftfähiges Leben unserer Kinder und Kindeskinder ein und schlagen möglichst geeignete LÃ-SUNGEN vor – wenn auch nicht immer auf politisch korrekte Weise so doch gut reflektiert und immer mit einem hohen Anspruch an gewaltfreie Klarheit und Bestimmtheit.
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