Nachdem wir die Meinung aller KandidatInnen “unsere(r) starke(n) Regierung” abgehandelt haben wenden wir uns nun dem Grünen Kandidaten Herrn Isaac Reber zu:
![]()
Zusammenfassung der Antworten
Herr Reber
Antworten im Detail
Trinkwasserbelastung problematisch
Herr Reber findet die Trinkwasserbelastung problematisch. Im Juni 2006 hat Greenpeace im Trinkwasser aus der Muttenzer Hard, woher über 100′000 Menschen aus Stadt und Agglomeration Basel ihr Trinkwasser beziehen, typische Deponie-Chemikalien nachgewiesen. Herr Reber schreibt: “Chemikalien gehören nicht ins Trinkwasser, das Gefahrenpotential soll weitgehend verbannt werden.”
Sofortmassnahmen notwendig
Herr Reber verlangt folgende Sofortmassnahmen zum Schutz des Trinkwassers:
Herr Reber wirft die Frage der Mitverantwortlichkeit von Deponieeigner / Bewilligungsbehörden auf. Im übrigen sei das Verursacherprinzip anzuwenden.
Totalsanierung Margelacker, Feldreben und Rothausstrasse notwendig
Herr Reber befürwortet die Totalsanierung der auslaufenden Chemiemülldeponien (Entfernung der umweltgefährdenden Chemieabfälle, Dekontamination gemäss Altlastenverordnung Art. 16a). Je schneller die Deponien Margelacker, Feldreben und Rothausstrasse saniert würden, desto besser sei es. Schliesslich befänden sich die Verursacher derzeit in guten wirtschaftlichen Verhältnissen.
Einsatz für Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz
Isaac Reber ist bereit, sich im Rahmen seines Wahlkampfes und darüber hinaus für die Umsetzung der Sofortmassnahmen zum Trinkwasser-Schutz einzusetzen. Er ist zudem Mitglied des Forums besorgter TrinkwasserkonsumentInnen (FbTK).
Fazit
Aus den Aussagen Herrn Rebers ist klar ersichtlich, wie wichtig ihm das Anliegen der Totalsanierung und damit einer Verbesserung des Trinkwasser-Schutzes sind. Er befürwortet die Massnahmen gemäss Verursacherprinzip mit Einbezug weiterer Verantwortlichen.
Abgelegt unter Meinungen, Wahlen_Baselland | Keine Kommentare