5. Februar 2007Eric Nussbaumer zum Thema Totalsanieren und Trinkwasser

Nachdem wir einmal nach links und zweimal rechts geschaut haben, richten wir heute unseren Blick etwas nach links und präsentieren die Meinung von Herrn Eric Nussbaumer:

nussbaumer_sp.jpg

Zusammenfassung der Antwort:

Herr Nussbaumer

  • findet die Trinkwasserbelastung problematisch
  • befürwortet Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz
  • befürwortet die Totalsanierung der auslaufenden Chemiemüll-Deponien
  • Will sich im Wahlkampf und darüber hinaus für die Umsetzung der Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz einsetzen.
  • Antworten im Detail

    Trinkwasserqualität: Es besteht ein Problem:

    Greenpeace hat 2006 im Trinkwasser aus der Muttenzer Hard, woher über 100′000 Menschen aus Stadt und Agglomeration Basel ihr Trinkwasser beziehen typische Deponie-Chemikalien nachgewiesen. Diese Belastung sei problematisch. âEURz’Typische Deponie-Chemikalien’ sollten in unserem Trinkwasser NICHT vorhanden sein.âEURoe

    Für Sofortmassnahmen

    Herr Nussbaumer befürwortet Sofortmassnahmen, welche seit dem Nachweis der Deponie-Chemikalien im Trinkwasser von Greenpeace gefordert werden:

  • Sofortige Offenlegung aller bisherigen Trinkwasseranalysen der Basler Chemischen Industrie, der Hardwasser AG, der IWB, des AUE BL, des kantonalen Laboratoriums BL sowie der Gemeinde Muttenz
  • Sofortige, systematische Untersuchungen der einzelnen Trinkwasserbrunnen in der Muttenzer Hard mittels Screening-Analysen von Sammelproben.
  • Diese Massnahmen sollen auf Kosten der Verursacher Novartis, Ciba, Syngenta und Clariant gehen, die die Ã-ffentlichkeit mit ihren auslaufenden Deponien jahrzehntelang einem Risikko aussetzen.
  • Für Totalsanierungen

    Wenn die Gesetzgebung / Verordnung Totalsanierungen(1) der auslaufenden Chemiemülldeponien vorschreibt, sei dies auszuführen, schreibt Herr Nussbaumer.

    Einsatz für Sofortmassnahmen

    Herr Nussbaumer will sich im Rahmen seines Wahlkampfes und darüber hinaus für die Umsetzung der Sofortmassnahmen zum Trinkwasser-Schutz einsetzen. âEURzTrinkwasserschutz ist prioritär; Wo es Sofortmassnahmen braucht, sind sie auszuführen, wo die Gesetzgebung die Sanierung verlangt, ist sie Schritt für Schritt durchzusetzen.âEURoe

    Fazit:

    Herr Nussbaumer will sich für Totalsanierungen einsetzen und misst dem Trinkwasserschutz einen hohen Stellenwert zu.

    (1) Entfernung der umweltgefährdenden Chemieabfälle, Dekontamination gemäss Altlastenverordnung Art. 16.a

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