Nachdem wir gestern die Meinung eines Regierungsrats-Kandidaten wiedergegeben und untersucht haben, ist heute wieder eine Frau an der Reihe: Frau Sabine Pegoraro.
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Frau Pegoraro sitzt bereits im Baselländischen Regierungsrat und stellt sich wieder zur Wahl. Sie kann oder will in Anwendung des Kollegialitätsprinzips keine eigene Meinung abgeben. Dies insbesondere deshalb, weil es bei der Frage nach den Totalsanierungen um ein âEURzhängiges RegierungsgeschäftâEURoe gehe.
Weil Frau Pegoraro keine Meinung äussert, ist es schwierig, abzuschätzen, ob, und wie sie sich für den Trinkwasserschutz einsetzt oder in Zukunft einsetzen würde. Wer hier und jetzt anfangen würde, zu spekulieren, könnte sich auf dünnes Eis begeben. Drum bleiben wir bei den Fakten und werfen ein Blick auf die Meinungen der Landrats-KandidatInnen ihrer Partei. Leider hat sich von sämtlichen angeschriebenen (bisherigen) FDP-Landrätinnen und Landräte nur einer zum Thema geäussert. Der betreffende sieht derzeit kein Problem mit den Deponie-Chemikalien, die Greenpeace im Sommer 2006 nachgewiesen hat. Die Offenlegung staatlicher Akten wird von ihm befürwortet, “übereilte Massnahmen” seien “unnötig” weil âEURzpolitisch motiviertâEURoe.
Ob Frau Pegoraro die Meinung ihres Parteikollegen teilt, wissen wir, wie erwähnt, nicht.
Abgelegt unter Meinungen, Wahlen_Baselland | 1 Kommentar
3. Februar 2007 um 16:10 Martin Müller Kommentar:
Ich finde es ein bisschen erstaunlich von Frau Pegoraro, dass sie sich so “kollegial” verhält. Vielleicht hat sie noch nicht gemerkt, wie der Wind gewendet hat – oder sie steht tatsächlich hinter dem was sie (nicht) sagt.
Für die Regierungsräte ist es nicht einfach, bei so vielen Themen top im Bild zu sein – schon klar. Auf der Justizdirektion bekommt man auch nicht immer alles mit. Doch mittlerweile sollte allen klar sein, wie die Ablenkmanöver der IGDRB funktionieren um die Totalsanierungen zu umgehen…