Serie Wahlen Baselland: Was meinen die Baselländischen Regierungsrats-KandidatInnen zum Thema Trinkwasser und Chemiemüll?
Heute nehmen wir die Antworten von Regierungsrats-Kandidat Jörg Krähenbühl unter die Lupe:
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Zusammenfassung der Antworten:
Herr Krähenbühl
engagieren, weder im Wahlkampf noch darüber hinaus.
Details zu den Antworten:
Belastetes Trinkwasser
Herr Krähenbühl findet dieTrinkwasser-Belastung mit Deponie-Chemikalien, die Greenpeace im Juni 2006 nachgewiesen hat, unproblematisch. Er meint, dass in der Vergangenheit noch nie gesetzliche Höchstwerte überschritten worden seien.
Er weist darauf hin, dass wegen der Industrialisierung “in der engräumigen Schweiz” sowieso “Verschmutzungen in die Grundwässer gelangt sind und noch immer gelangen”. Es sei “eines der grossen Ziele der Altlastenbearbeitung, in den kommenden Jahren diese Belastungen zu reduzieren”. Zu bemerken ist, dass Herr Krähenbühl NICHT schreibt, ob das auch eines SEINER Ziele sei.
Sofortmassnahmen zum Schutz des Trinkwassers
Herr Krähenbühl findet es brauche jetzt KEINE Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz.
Das bedeutet:
Er schreibt , dass “(…)die Resultate der Trinkwaseranalysen jederzeit für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung” ständen.
Gegen Totalsanierungen
Herr Krähenbühl befürwortet “zum heutigen Zeitpunkt” NICHT eine Totalsanierung der auslafenden Chemiemülldeponien.
Zum heutigen Zeitpunkt hätten die Untersuchungen “noch keinen zweifelsfreien Zusammenhang zwischen den im Trinkwasser der Hardwasser AG gefundenen Substanzen und den im direkten Abstrom der Deponiestandorte nachgeweisenen Stoffen” aufgezeigt.
Für die Kontamination kämen verschiedenste Quellen in Frage. Eine Sanierung käme dann in Frage, wenn der Zusammenhang zwischen einzelnen Deponiestandorten und dem Grundwasser in der Hard eindeutig nachgewiesen sei. Legitim sei aber auch alleine eine “Sicherung” der Deponien.
Kein Engagement im Rahmen des Wahlkampfes oder darüber hinaus für Sofortmassnahmen
Weil Herr Krähenbühl keine Notwendigkeit zu Sofortmassnahmen sieht, ist es naheliegend, dass er sich auch nicht dafür einsetzen möchte. Massnahmen müssten dann “selbstverständlich getroffen werden”, wenn sich “im Verlauf des Monitorings Probleme zeigen”, was er nicht erwarte.
Fazit
Jörg Krähenbühl findet, die Vorgangsweise solle wie bisher weitergeführt werden. Er möchte jetzt NICHT Totalsanierungen an die Hand nehmen. Wenn es nach ihm gienge, sollte weiter gemessen werden, bis alle Resultate (allenfalls) “zweifelsfrei” dafür sprächen, dass eine Sanierung notwendig ist.
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