31. Januar 2007Regula Meschberger zum Thema Totalsanierungen und Trinkwasser

Serie Wahlen Baselland: Meinung von Regierungsrats-Kandidatin Regula Meschberger zum Thema Deponien und Trinkwasser

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Zusammenfassung der Antwort:

Frau Meschberger

  • findet die Trinkwasserbelastung problematisch
  • befürwortet Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz
  • befürwortet die Totalsanierung der auslaufenden Chemiemüll-Deponien
  • Will sich im Wahlkampf und darüber hinaus für die Umsetzung der Sofortmassnahmen zum Trinkwasserschutz einsetzen.
  • Ergänzungen zu den Antworten:

    Trinkwasserproblematik

    Unabhängig von der Konzentration sei es problematisch, wenn Chemikalien im Trinkwasser nachgewiesen worden seien. Es sei nicht absehbar, ob sich die Konzentrationen noch erhöhten.

    Sofortmassnahmen:

    Frau Meschberger befürwortet folgende Sofortmassnahmen:

  • Sofortige Offenlegung aller bisherigen Trinkwasseranalysen der Basler Chemischen Industrie, der Hardwasser AG, der IWB, des AUE BL, des kantonalen Laboratoriums BL sowie der Gemeinde Muttenz
  • Sofortige Massnahmen zum Schutz des Basler Trinkwassers vor dem Chemiemüll aus den Deponien (z.B. mittels verfügberen Aktivkohlefilter).
  • Sofortige, systematische Untersuchungen der einzelnen Trinkwasserbrunnen in der Muttenzer Hard mittels Screening-Analysen von Sammelproben.
  • Diese Massnahmen sollen auf Kosten der Verursacher Novartis, Ciba, Syngenta und Clariant gehen, die die Ã-ffentlichkeit mit ihren auslaufenden Deponien jahrzehntelang einem Risikko aussetzen.
  • Totalsanierung der Deponien

    Frau Meschberger will explizit eine baldige Totalsanierung der auslaufenden Chemiemülldeponien (Entfernung der umweltgefährdenden Chemieabfälle, Dekontamination gemäss Altlastenverordnung Art. 16.a).

    Zudem schreibt sie, dass verhindert werden muss, dass die Altlastenverordnung abgeschwächt wird. Solche Vorstösse wie jener der Herren Nationalräte Randegger und Miesch seien unbedingt zu verhindern.

    “Es geht um unsere Gesundheit und die unserer Kinder…”

    Engagement im Wahlkampf und danach

    Frau Meschberger ist bereit, sich im Rahmen ihres Wahlkampfes und darüber hinaus für die Umsetzung der Sofortmassnahmen zum Trinkwasser-Schutz einzusetzen:

    Sie will nicht nur die Greenpeace-Forderungen unterstützen sondern auch die Abschwächung der Altlastenverordnung bekämpfen. Nicht zuletzt will sie sich im Kanton BL für die oben genannten Forderungen einsetzen.

    Fazit:

    Frau Meschberger findet die Situation um die Deponien klar genug. Es wurde lange genug gewartet. Die Deponien müssen totalsaniert werden und zwar bald.

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