Letzte Woche hat es bei uns in Basel gleich zwei rätselhafte Vorfälle gegeben. Es sind grössere Mengen Dichlormethan in den Rhein und ein nach Fisch stinkender Stoff in die Liestaler Luft gelangt.
Auf der Strasse, beim Unterschriften sammeln für die Totalsanierung der 13 Chemiemüll-Deponien rund um Basel habe ich den Leuten oft gesagt, die Probleme, welche die Basler Chemische Industrie zu lösen habe lägen in der Vergangenheit. Nun scheint es so, dass auch gegenwärtig nicht alles im Reinen ist. Da gibt es noch einiges zu tun respektive zu unterlassen, was nicht heisst, dass der Giftmüll, der seit Jahrzehnten schleichend von den Deponien aus ins Grundwasser fliesst, deshalb weniger schnell ausgehoben und nach dem besten Stand der Technik unschädlich gemacht werden sollte.
Auszüge aus der Basler Zeitung vom Samstag, 2. Dezember:
BaZ, Seite 13, halbe Seite
Fast wie im Krimi: Es gibt nur Indizien, keine Beweise. Die Schweizer Behörden
neigen zur Ansicht, dass die Firma, die kürzlich grössere Mengen Dichlormethan
in den Rhein einleitete, in Grenzach zu suchen ist. Die deutschen Behörden
sprechen von einem Rätsel. Schon 2001 gab es ein Problem mit Dichlormethan. Es
kam aus der DSM Grenzach. Doch andere Fälle betreffen Schweizerhalle und
Huningue.
BaZ, 13, Mehrzeiler
Fischgestank bleibt ein Rätsel BASEL. Beim Amt für Umweltschutz und Energie
(AUE) sind die letzten Wasseranalysen noch im Gang. Doch die Hoffnung, dem
Grund des Fischgestanks über Basel vom Mittwochmorgen auf die Spur zu kommen,
ist minim.
BaZ, 25, viertel Seite
Nach der Geruchsbelästigung in Liestal – ausgehend von der Kläranlage ARA Frenke
3 – konzentriert sich die Suche auf Bubendorf: Verdächtigt wird ein Einleiter
von Industrieabwässern.
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