22. November 2006Chris von Rohr fordert von Roche «Weniger Dräck»

Heute hat sich ein Zusammentreffen der ungewöhnlichen Art ereignet: Rocklegende Chris von Rohr («Meh Dräck») überreicht dem Pharmakonzern Roche an dessen Hauptsitz die «Petition zur Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel». Im Namen der über 10′000 PetitionsunterzeichnerInnen fordert der Musiker von Roche «Weniger Dräck» âEUR” also die Beseitigung aller Roche-Deponien in der Region.

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Chris von Rohr hält, was er verspricht: Als Erstunterzeichner der Greenpeace-Petition nimmt er kein Blatt vor den Mund und fordert vom Pharmariesen Roche unmissverständlich ein Engagement für die Natur: Begleitet von Greenpeace-AktivistInnen überreichte er Peter Schnurrenberger, globaler Leiter für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei Roche, die von 10′200 Menschen unterzeichnete «Petition zur Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel» und ein überdimensioniertes T-Shirt mit dem Spruch «Weniger Dräck».

Umweltschützer Chris von Rohr sagt dazu: «Wer Giftmüll abkippt, muss ihn schleunigst wieder ausbuddeln. Die Natur und das Trinkwasser vertragen keinen Chemie-Dräck. Unsere Kinder haben das Recht, in einer sauberen Umwelt zu leben.» Im Hinblick auf die Milliardengewinne und den neu geplanten Roche-Tower fordert er: «Wer hoch hinaus will, muss auch unten für Ordnung sorgen. Roche muss die Unternehmensverantwortung wahrnehmen. Das Fundament muss stimmen âEUR” die Altlasten im Boden müssen weg.»

Während in der Region Basel noch immer über die notwendigen Totalsanierungen gestritten wird, laufen auch die Roche-Deponien in Grenzach (D) und Riehen (BS) weiterhin aus âEUR” dort findet man teils die gleichen Stoffe, die Greenpeace auch im Basler Trinkwasser nachgewiesen hat. Damit soll jetzt aber Schluss sein: Chris von Rohr und Tausende von BaslerInnen fordern die Totalsanierung der Chemiemülldeponien in der Region Basel.

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