Ãoeber 1′300 Fotos und Sprüche innerhalb von drei Monaten – das ist schlichtweg gut für eine solche Fotopetition! Um eine Interaktion zwischen der Webplattform www.totalsanieren.ch und der Realität zu ermöglichen, hat Greenpeace kurzerhand Bilder und Sprüche aus dem virtuellen Raum in den Realraum der Basler Bahnhofshalle gebeamt. Vom 16.-23.Oktober zeigen wir dort ca alle 4min und insgesamt 1′600x einen Totalsanierungs-Spot (siehe Linkt). Darin zeigen wir einerseits die schiere Menge an Menschen, die in der Galerie auf www.totalsanieren.ch gepostet sind, andererseits zoomen wir auf ein Einzelbild und zeigen den dazugehörigen persönlichen Spruch. So kommen die Forderungen der eingezoomten Personen superdirekt, glasklar und persönlich rüber.
Zum Auftakt des Spots haben wir uns etwas einfallen lassen: Fünf Greenpeace-Aktivisten, ich inklusive, haben am Montag morgen den Spot mit einer Inter-Aktion lanciert. Vor dem Grossbildschirm mit dem laufenden Spot haben wir nochmals neue Fotos von PetitionärInnen gemacht mit dem Hinweis, dass ihr Bild in den kommenden Tagen auf dem Grossbildschirm erscheinen könnte. Für Greenpeace ist das eine Möglichkeit, den engagierten FotopetitionärInnen zu danken und ihrer Stimme nach Totalsanierungen zusätzliches Gewicht zu verleihen. Die Aktion verlief sehr gut – auch gestresste PassantInnen, die auf den Zug rennen mussten, sind kurz stehen geblieben und haben noch schnell ein Foto von sich machen lassen. Zum Beispiel Astrid W. mit ihrer 18 Monate alten Tochter (“Für eine saubere Zukunft – Sanierungen jetzt!”, siehe Bild). Und Dani E, schlichtweg “Chemiemüll weg”.
Die allermeisten, die wir angesprochen haben, auch die unterschiedlichsten Menschen, haben von der Sache schon gehört (wenn man in der Galerie rumsurft, wird einem das klar). Auch Medien kamen vor Ort und zeigten sich interessiert, was man mit neuen Medien (Web-Händi-EBoard-Bahnhof-etc.) alles machen kann (höre Interview auf Radio DRS).


Es gab auch eine Interaktion unangenehmer Art – auch wir spürten den langen Arm und Schatten der übermächtigen Novartis: Kurz bevor der Spot hätte laufen müssen – die Filmmacher waren schon im Thermalbad! – mussten wir den Spot noch abändern – auf Geheiss der E-Boardfirma und der SBB mussten wir den Namen âEURzNovartisâEURoe tatsächlich herausnehmen. Eine “unzensurierte” Version findet sich aber unter hier.
Ãoebrigens: Die Petition wird am Donnerstag 19.10. bei den verantwortlichen Basler Chemiekonzernen durch Greenpeace zusammen mit Promis und Betroffenen eingereicht. Bitte Vormerken und kommen…
Mit interaktiven Grüssen
Matthias W
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