13. September 2006Deponiechemikalien auch im Trinkwasser von Riehen!

Im Trinkwasser-Reservoir von Riehen hat man Chemikalien festgestellt, die eindeutig aus der Chemiemülldeponie Mönden-Maienbühl bei Riehen (CH)/Inzlingen (D) stammen. Trinkwasseranalysen und Kernbohrungen in den Deponiekörper beweisen dies ohne Wenn und Aber.
Für Greenpeae sind diese Informationen nicht neu (siehe Deponie-Karte in unserer Basler Altlasten Zeitung). Deshalb fordern wir die sofortige Einleitung der Totalsanierung. Denn auch unsere Gesetze schreiben vor: Wenn Deponie-Chemikalien im Trinkwasser gefunden werden, muss die Deponie saniert werden.
Doch weil die Basler Chemie beim erwähnten Standort ihren Giftmüll direkt auf der deutsch-schweizerischen Landesgrenze abgekippt, streitet man sich nun, nach welchen Masstäben beurteilt wird und wer die Kosten für die Untersuchung und Sanierung tragen muss. Greenpeace meint: Es ist egal, wo die Basler Chemie ihren Giftmüll abgekippt haben – es gilt das Verursacherprinzip!
Taten statt Warten: Novartis & Co. müssen ihre Chemiemülldeponien auf ihre Kosten totalsanieren – jetzt!

Download Pressemitteilung von Gemeinde Riehen

AS_RG_Deponien Maienbühl.pdf

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