Zürich. Der Basler Trinkwasser-Skandal weitet sich aus. In der Muttenzer Trinkwasserversorgung am Auweg hat man – wie die Medien heute Morgen berichteten – ebenfalls gefährliche Chemikalien nachgewiesen. Mit dem Bagatellisieren und Verschweigen muss jetzt Schluss sein. Greenpeace fordert die sofortige und vollständige Offenlegung aller Muttenzer Daten und Schutzmassnahmen.
Greenpeace weist mit Empörung darauf hin, dass die gefundenen Substanzen teils in hohen Konzentrationen im Grundwasser um die Muttenzer Deponien Feldrebengrube und anderen Chemiemülldeponien von Novartis, Ciba, Syngenta & Co. bereits nachgewiesen wurden. Wie beispielsweise das Tegretol: das alte Novartis-Medikament findet man bei Deponien von Bonfol über Muttenz bis nach Riehen im Grund- und Trinkwasser!
Die jetzt bekannt gewordenen Resultate weisen auf weitere giftige Substanzen hin, die klar den Chemie-Deponien zuzuordnen sind: Neben dem Methansolfonanilid, einem Fungizid-Zwischenprodukt von Geigy, und den chlorierten Butadienen hat man gemäss Blick und Tagesanzeiger im Trinkwasser auch die typischen Chemikalien Hexachlorethan und 2,6-Dichloranilin nachgewiesen.
Matthias Wüthrich von Greenpeace kommentiert: �EURzWas muss noch alles kommen, bis die Verantwortlichen endlich zum Schutz der TrinkwasserkonsumentInnen handeln? Greenpeace fordert von der Chemie, den Behörden und den Trinkwasser-Versorgern die sofortige und vollständige Offenlegung aller Daten betreffend dem Trinkwasser in Muttenz und umfassende Trinkwasser-Schutzmassnahmen!”
Unterlagen, Foto/Video zum Thema unter: www.greenpeace.chhttp://www.greenpeace.ch/http://www.greenpeace.ch/
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